Lehrer

Michael Brandis

4. Dan

In diesem Training verbindest du dich durch Yoga, Atemübungen und deine Aufmerksamkeit zuerst mit deinem Körper, deinen Empfindungen, deinen Gefühlen.
Du klärst erst mal wer bewegt (dich selbst), innen

Meist findest du so zu einer entspannten, natürlichen Wahrnehmung deiner Selbst, ruhst dich aus und verbindest dich mit deiner Kraftquelle.

Von hieraus tauchst du auf und gibst du dir mit bestimmten Übungen Struktur und bewegst dich,- nun entspannt und in deiner Kraft, - in den Raum , gibst dir Richtung und Fokus.
Derjenige der bewegt, kennt sich selbst und ist bereit zu handeln, nach außen zu gehen.

Schließlich bewegst du dich, mit deiner/m jeweiligen Partner/in und übst die Aikido-Bewegungen, wobei du, wenn möglich, deine Entspannung, Strukturiertheit und innere Gelassenheit beibehältst. Du begegnest in deinem Handeln der/dem Anderen und löst Konflikte, indem du dich mit ihr/ihm verbindest und dich mit ihr/ihm harmonisierst. Du tust das aus der Verbundenheit mit dir selbst heraus.
Wenn beide Bewegende mit dieser Haltung bewegen entsteht etwas Neues, Gutes.

 

Oft ist es so, dass du dich nach dem Training ausgeruht und im Gleichgewicht und erneuert, erfrischt fühlst – auch wenn du die Anstrengung der Bewegung oder einen Muskelkater fühlst.

 

Der Prozess, dich zunächst mit dir selbst zu verbinden, dich zu zentrieren und zu strukturieren und daraus dem Raum und der/ dem Anderen zu begegnen, dich mit ihr/ihm zu verbinden, ohne dich zu verlieren, wird eingeübt.

Mit etwas Übung gelingt das schnell, vielleicht sogar augenblicklich und kann auf viele Situationen  angewendet werden.

 

Ueshiba Sensei sagte sinngemäß: „Aikido ist dafür da, Menschen läuternden Schutz zu geben“.

Das bedeutet, du klärst dich, du erfrischst dich, du schwingst in deinen natürlichen Zustand, du schüttelst etwas ab und bist so in der Lage vorwärtszugehen, der Welt und Anderen zu begegnen.